Die Zukunft ist näher als wir denken
Die Zukunft ist näher als wir denken
Die Zukunft ist näher als wir denken

Ich freue mich schon darauf … wenn ich mit einem Cocktail in der Hand am karibischen Strand sitze und gleichzeitig „nur“ in der Mittagspause bin. …wenn ich in Manhattan, über den Dächern von New York, dem Sonnenuntergang zusehe, obwohl ich eigentlich zuhause im Liegestuhl auf meinem Balkon bin. …wenn mir ein nicht existierender Ritter als Reiseführer ganz neue Perspektiven deutscher Geschichte näherbringt. Was sich nach Zukunftsmusik anhört, wird vielleicht für uns alle bald zur Realität. Die Zukunft ist näher, als wir tatsächlich denken.

Seit längerer Zeit hören wir von „Virtual Reality“ und „Augmented Reality“. Doch bislang kann sich noch keiner so richtig etwas darunter vorstellen. In Mittelfranken wird sich dies nun bald ändern: In Cadolzburg eröffnet Deutschlands erster Augmented Reality-Radweg.

Augmented Reality – Was ist das?

Im Grunde bedeutet Augmented Reality nichts weiter als „erweiterte Realität“. Die neue Technologie dient dabei zur intelligenten Erweiterung unserer Realitätswahrnehmung. Euer Sichtfeld wird dabei mit digitalen Informationen, wie Text, Bild oder auch Klang, ergänzt.

Auch animierte 3D-Modelle können eingebaut werden und es sind sogar Interaktionen möglich. Das Besondere an Augmented Reality ist, dass Euch immer genau die Information angezeigt wird, die auch gerade tatsächlich zu dem was Ihr seht benötigt wird. Ziel soll sein, das Gesehene mit weiteren digitalen Daten so anzuzeigen, dass ein echter Mehrwert entsteht. Kurzum: Eure reale Welt wird um virtuelle Aspekte erweitert.

Kann auch ich diesen Radweg ausprobieren?
Ja. Jeder, der sich die App auf sein Smartphone herunterlädt kann die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten entlang des Hohenzollern-Radwegs zwischen den Städten Ansbach und Nürnberg erkunden.

Auf dem 95 km langen Radweg werdet Ihr von virtuellen, historischen Figuren wie beispielsweise Ritter oder Kurfürsten begleitet, die Euch an den einzelnen Stationen Erläuterungen zu den Hohenzollern geben. Spezielle 3D-Modelle auf dem Smartphone ermöglichen zudem einen Blick hinter die Fassaden der Gebäude. Um den Inhalt der App zu sehen, müsst Ihr natürlich direkt vor Ort sein und mit der Kamera das jeweilige Gebäude fokussieren.

Welche Möglichkeiten habe ich in Zukunft?
Tatsächlich ist es nicht mehr weit entfernt: So ist es mit dieser Technologie bereits möglich, durch die Straßen von diversen Städten zu wandeln. Oder Ihr gestaltet die Recherche für Euer nächstes Hotel virtuell und entscheidet so, ob es Euch gefällt. Habt Ihr Höhenangst? Alles kein Problem: Mit dieser Technologie könnt Ihr Euch trotzdem an Orte begeben, die Ihr in der Realität nie besuchen würdet.

Heute Abend die Karibik, morgen Manhattan. Doch eines dürfen wir dabei nicht aus den Augen verlieren: das „echte“ Erlebnis.