Nationalgerichte unter die Lupe genommen
Nationalgerichte unter die Lupe genommen
Nationalgerichte unter die Lupe genommen
Nationalgerichte unter die Lupe genommen
Nationalgerichte unter die Lupe genommen
Nationalgerichte unter die Lupe genommen
Nationalgerichte unter die Lupe genommen

Sie schmecken köstlich. Wir bekommen einfach nicht genug davon. Sie sind ja so praktisch und leicht zu essen. Und alle haben eins gemeinsam: Das schlechte Gewissen. Oft wird unsere Vernunft von dem reinen Verlangen nach diesen Leckereien übergangen. Und das zu Recht: ab und an dürfen wir uns auch mal Fastfood gönnen.

Hamburger, French Fries, Hotdog – Woher kommen diese kleinen Sünden eigentlich?

Nicht einfach nur eine Kartoffel
Zugegeben, der Name führt in die Irre. Kommen die French Fries, ihrem Namen entsprechend, aus Frankreich? Nein. Die Nachbarn, die Belgier, erfanden diese frittierten Kartoffelstreifen. Von hier aus traten die leckeren Kartoffel-Snacks ihren Siegeszug an, um die Welt zu erobern – und das schafften sie auch mit Bravur. Heute sind sie von keinem Fastfood Restaurant mehr wegzudenken.

Burger ohne Heimat
Jeder kennt ihn und (beinahe) jeder liebt ihn. Es gibt so viele Mythen über die Herkunft der beliebten Hamburger, dass man auf Anhieb gar nicht so recht sagen kann, woher sie denn nun kommen – ja beinahe, als wären sie ohne Heimat. Grundsätzlich könnte man ja meinen, sie kommen aus den USA.

Der Name HAMBURGer weist doch eher darauf hin, als würden sie aus der deutschen Stadt Hamburg kommen. Doch es gibt auch noch weitere Städte, die das Urheberrecht am Burger für sich beanspruchen wollen. So beispielsweise die Stadt Hamburg bei Buffalo im Bundesstaat New York.  Habt Ihr schon mal von dem Hamburger Snack „Rundstück warm“ gehört? Ich auch nicht. Doch angeblich soll dieser Hamburger Snack schon seit jeher am Hamburger Hafen käuflich erwerbbar gewesen sein. Ein rundes Brötchen mit einem Bratenstück oder einer Hackfleischfrikadelle. Als im 18. Jahrhundert dann zahlreiche Europäer in der „neuen Welt“ Amerika Arbeit finden wollten, wurden natürlich Hamburger Speisen mitgenommen. Schon im Jahre 1884 fand sich im Boston Evening Journal die erste gedruckte Erwähnung des „Hamburg Steaks“.

Stellt sich nun die Frage: Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Vermutlich wird man sich auch auf die Hamburger-Frage nie zu 100% einigen können. Erforscht doch am besten selbst in Hamburg die Herkunft und probiert ein „Rundstück warm“.

Ein Würstchen erobert die Welt
Auch die Herkunft dieser kleinen, handlichen Köstlichkeit scheint für die meisten die USA zu sein. Doch woher kommt er wirklich? Werden doch scheinbar Frankfurter Würstchen verwendet? Und was hat das ganze eigentlich mit einem heißen Hund zu tun? Fangen wir von vorne an. Das Hotdog Würstchen stammt vom Frankfurter ab. Seit Jahrhunderten isst der Rheinhesse „Weck, Worscht un Woi“ – also Brötchen mit Wurst und Wein. Somit liegt die erste Theorie auf der Hand: auch hier könnten deutsche Emigranten das Rezept nach Amerika gebracht haben.

Der Name wiederum entstand in Amerika: Einheimische bezeichneten die Würstchen als „dog“, was auf eine Ähnlichkeit der Würstchen mit der deutschen Hunderasse Dackel zurückzuführen ist. Ebenso bekannt und beliebt wie der Hotdog unter anderem in Amerika ist, gilt er auch als Nationalspeise in Dänemark und ist in vielen weiteren Ländern beliebt.

Fast Food – was sich ungesund anhört muss es nicht sein: schnell und bequem ist auch ein Apfel …

… und bei diesem wissen wir auch immer ohne Wenn und Aber die Herkunft 😉