4*Hotel Schillingshof  – Kurzurlaub mit Winterlandschaft
4*Hotel Schillingshof  – Kurzurlaub mit Winterlandschaft
4*Hotel Schillingshof  – Kurzurlaub mit Winterlandschaft
4*Hotel Schillingshof  – Kurzurlaub mit Winterlandschaft
4*Hotel Schillingshof  – Kurzurlaub mit Winterlandschaft
4*Hotel Schillingshof  – Kurzurlaub mit Winterlandschaft
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4*Hotel Schillingshof  – Kurzurlaub mit Winterlandschaft

Ein Kurzurlaub im 4*Hotel Schillingshof in den Ammergauer Alpen – Mitte Dezember, nur für meinen Freund und mich.

 

Während einer gemütlichen Fahrt über die Autobahn war die Landschaft plötzlich schneebedeckt. Ein sehr schöner Anblick, da es in München dieses Jahr leider noch nicht so viel schneite. Eine knappe Stunde von München entfernt liegt das Wohlfühlhotel Schillingshof in Bad Kohlgrub. Inmitten der Ammergauer Alpen, auf 900 m Höhe und über dem Dorf glänzte das Hotel mit einer liebevoll gestalteten Weihnachtsdekoration rund um das Gebäude.

Winter Aussenansicht

Glücklicherweise konnten wir uns bei unserer Anreise glücklicherweise noch einen kostenfreien Parkplatz direkt neben dem Hotel sichern und konnten gleich durch den Garageneingang zur Rezeption gehen. Wir wurden herzlich empfangen und uns wurde gleich das Abendbuffet angeboten, das am ersten Abend leider nicht inkludiert war. Dankend lehnten wir ab, da wir uns schon vorher nach Restaurants in der Umgebung erkundigt hatten und außerhalb des Hotels Abendessen wollten.

Doppelzimmer

Also gingen wir auf unser Doppelzimmer – ich war sehr überrascht, da diese tatsächlich angenehm groß waren. Glücklicherweise wurde uns sogar das bessere Zimmer mit Talblick zugewiesen und somit war unser Balkon so ausgerichtet, dass man eine wunderschöne Aussicht in das Dorf hatte. Da wir ankamen als es schon dunkel war, leuchtete das Poolhaus in einem schönen Blauton und die Lichter der Straßen und Häuser waren ebenfalls zu sehen. Der Boden war mit einem sehr weichen Teppich ausgelegt, was das Zimmer noch wohnlicher machte. Das Bad ist klein, aber sauber und auf jeden Fall hübsch. Der Kosmetikspiegel ist super praktisch, für den Föhn darf man allerdings keine langen Haare haben (wie ich), da man sonst sehr leicht vom stetigen Drücken des Anknopfes einen Handkrampf bekommt.

 

Innenpool

Wir entschieden uns in der „Guggenberg Alm“ 200 m entfernt vom Hotel zu essen. Eine kleine Holzhütte, die schon von außen einen Bayerischen Scharm versprühte, machte Appetit auf ein deftiges Gericht. Als wir reinkamen, merkten wir sofort, dass wir wohl nicht die einzigen mit der Idee waren, das Restaurant zu besuchen. Die freundliche Kellnerin setzte uns an einen Tisch, an dem schon eine dreiköpfige Familie saß und welcher leider eine halbe Stunde später für ein anderes Pärchen reserviert war. Der Tisch stand direkt hinter der Eingangstüre und gegenüber der Getränke- und Essensausgabe. Da wohl eine Hochzeitsgesellschaft anwesend war, liefen die Kellnerinnen und Kellner gestresst auf und ab. Unser bestelltes Trinken konnten wir sehr schnell genießen, das Essen lies schließlich auf sich warten.

Geschlagene 40 Minuten mussten wir warten – geschmacklich aber Top! Während dem Essen stieß auch das erwartete Pärchen zu uns an den Tisch und des wurde merklich eng. Mein Freund wollte gerne noch ein Dessert, doch hatten wir keine Lust nochmals so lange zu warten. Fazit: Ein sehr nettes und angenehmes Restaurant mit einem sehr leckeren Essen und normalem Preisstandard. Aber das nächste Mal vorher reservieren und am besten gleich fragen, ob eine größere Gesellschaft erwartet wird.

Zurück im Hotelzimmer kuschelten wir uns in unser Bett und schliefen durch, bis der Wecker uns aus dem Schlaf riss. Schnell Tagescreme und Wimperntusche aufgetragen, dann ab zum Frühstück. Von 7:00 Uhr bis 10:00 Uhr kann man sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet wirklich mehr als satt essen. Von einer Saftbar, über verschiedene Brötchen und Wurst, Käse am Stück, Joghurt und Obst bis hin zum Speck mit Rührei, gekochten Eiern und sogar Nürnberger Würstchen fehlt es an nichts. Wer sein Frühstück gerne süß genießt, hat noch Crossaints, süße Stückchen und Marmelade zur Auswahl.

Den Mittag verbrachten wir damit, erst einmal in das 25 km entfernte Garmisch-Partenkirchen zu fahren. Die schneebedeckte Landschaft beeindruckt sogar ein Schneemuffel wie mich, welche einladen die Berge und Hügel hinab zu gleiten.

Innenpool

Nach einem ausgiebigen Spaziergang entschieden wir uns, den Wellnessbereich unseres Hotels zu besuchen. Im Hotelzimmer erst einmal die Überraschung: Kein Zimmerservice war da. Das Bett war noch so unordentlich, wie wir es hinterließen und keine neuen Getränke in der Minibar, die täglich inklusive waren. Es war mittlerweile 13:00 Uhr und waren ein bisschen verwundert. Nichts destotrotz zogen wir uns den hoteleigenen Bademantel und Schlappen an und machten uns auf die Suche nach dem großen Pool. Ein paar Gänge später wurden wir fündig.

Beim Eintritt in den Wellnessbereich kommt einem erst einmal ein sehr angenehmer Kräuterduft entgegen, zusammen mit einer wohltuenden Wärme fühlt man sich sofort wohl. Außerdem sahen wir keine Menschenseele und somit erkundeten wir den gesamten Bereich. Neben Spints, einer Dusche und einer Umkleidekabine fanden wir den Saunabereich. Leider sind wir beide keine Saunagänger, aber die vorhandene Kräuter- und Farblichtsauna machten einen tollen Eindruck auf uns. Im Ruhebereich war es ebenso angenehm warm und auch ruhig, da wir tatsächlich immer noch niemanden sahen. Die nächste Tür war dann endlich der ersehnte Panorama-Pool. Eine beeindruckende Größe, außerdem der gleiche Kräuterduft wie im Saunabereich.

Wir suchten uns einen bequemen Platz auf den Ruheliegen neben dem Pool. Neben zwei anderen Pärchen lag auch eine Mädelstruppe neben uns, die aber nicht weiter störte. Nach einer ausgiebigen Planschrunde im Pool genossen wir ein kleines Nickerchen und schon wartete das Abendbuffet auf uns.

Übrigens: Der Zimmerservice kam nachmittags ca. 15:00 Uhr, aber wir lehnten dankend ab. Der Tag war so gut wie vorbei und da wir zu dieser Zeit auf dem Zimmer waren, war es uns auch ziemlich unangenehm.

Wellness

Abendessen gibt es zwischen 18:00 Uhr und 21:00 Uhr, somit konnten wir uns zeitlassen. Der Hunger trieb uns aber nach unten und somit saßen wir um 19:00 Uhr an einem Tisch. Das Licht war gedämmt und es kam eine romantische Stimmung auf. Zu unserer Weinschorle und Bier bestellten wir uns eine Flasche Wasser, da wir ziemlich Durst hatten. Unsere Minibar auf dem Zimmer war schon seit dem Morgen leer.

Auswählen konnte man aus allerlei Speisen: Als Vorspeise konnten wir uns selbst einen Salat zusammenstellen. Das Salatbuffet bot Salatsorten, Gemüse, Sonnenblumen- und andere Kerne an, ein Angebot an verschiedenen Dressings war auch gegeben. Als Hauptspeise konnte man auch zwischen vier Gerichten wählen. Da ich gerne von allem probieren, habe ich mir kurzerhand alles auf einen Teller getan. Zum Dessert gab es auch verschiedene Mousse, Apfelstrudel und Trauben mit Ziegenkäse.

Das Essen war letztendlich ganz in Ordnung. Am besten fand ich allerdings das Salatbuffet.

Restaurant

Unseren zweiten und letzten Abend ließen wir an der Kaminbar mit unserem inkludierten „Ammergauer Royal“ (Prosecco mit Heulikör) ausklingen und wachten am nächsten Tag in aller Frische auf und freuten uns auf unseren Hund, der zu Hause schon sehnsüchtig auf uns wartete.

4*Hotel Schillingshof – auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir haben definitiv vor nochmal zu kommen!