5 Tipps für einen Ausflug nach Salzburg
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Begegnungen in Salzburg mit Mozart, süßen Kugeln, Bier und alten Flugzeugen

von Meike Nordmeyer, Reiseblog meikemeilen.de


Wer einen Ausflug nach Salzburg unternimmt, der hat viel zu tun. Denn die Mozartstadt hat jede Menge zu bieten. Vor allem Kultur und Genuss stehen da im Mittelpunkt. Aber auch Fans von alten Flugzeugen kommen auf ihre Kosten. In meinem Artikel gebe ich fünf Tipps für den Besuch von Salzburg – der Klassiker Mozart ist ebenso dabei wie eine Tour zum Thema Bier.

Mozart in Salzburg

Besichtigung von Geburtshaus und Wohnhaus
An Mozart kommt keiner vorbei in Salzburg. Allgegenwärtig ist der berühmte Sohn der Stadt. In jedem Souvenirshop ist der Komponist vertreten: von Radiergummi über Hampelmann bis Badeente im Mozartlook – alles Mögliche und Unmögliche ist dabei. Von dem Komponisten-Kitsch in den Geschäften sollte man sich jedoch nicht schrecken lassen. Denn eins ist klar: Ein Besuch in Mozarts Geburtshaus an der Getreidegasse gehört bei einem Ausflug nach Salzburg unbedingt dazu. Es ist berührend, in dem kleinen Raum mit dem alten knarrenden Holzboden zu stehen, in dem der kleine Wolfgang Amadeus einst geboren wurde. In einem Glaskasten hängt dezent beleuchtet seine kleine Kindergeige. Ich habe eine ganze Weile davor gestanden, das Instrument angeschaut und mir vorgestellt, wie das junge Musikgenie an diesem Ort darauf spielte. Das war für mich ein ganz besonderer Moment in Salzburg. Wer noch mehr Mozart erleben möchte, der kann auch das spätere Wohnhaus der Familie Mozart auf der anderen Seite der Salzach besuchen. Es liegt am Makartplatz, und ein Besuch lohnt sich ebenfalls.

standard-salzburg-mozart-geburtshausMozarts Geburtshaus an der Getreidegasse. Foto: Meike Nordmeyer

Ausblick in Salzburg

Mönchsberg und Museum der Moderne
Wenn ich eine Stadt besuche, dann verschaffe ich mir gerne einen Überblick, indem ich einen Aussichtspunkt besuche. Dazu gibt es in Salzburg gleich mehrere Gelegenheiten. Natürlich lohnt sich ein Besuch der Festung Hohensalzburg, die hoch oben auf dem Festungsberg liegt. Von dort bietet sich bei schönem Wetter ein grandioser Ausblick auf die Stadt und weit hinaus ins Salzburger Land. Mit der Festungsbahn kann man bequem hinauffahren. Die Talstation befindet sich an der Festungsgasse 4. Eine gute Alternative oder Ergänzung bietet der Besuch auf dem Mönchsberg. Von dort lässt sich auf die Stadt und auf die höher gelegene Festung blicken, was auch seinen Reiz hat. Dort hinauf kommt man ebenfalls sehr bequem und schnell, denn ein Aufzug bringt die Besucher in nur 30 Sekunden nach oben zur Aussichtsplattform und zum dort gelegenen Museum der Moderne. Die Talstation für den Aufzug findet sich an der Gstättengasse 13. Zum Kunstmuseum auf dem Mönchsberg gehört auch das Restaurant/ Café m32, das eine große Terrasse mit Ausblick bietet. Panorama, Kunst und Kaffee – da lassen sich gleich drei reizvolle Dinge miteinander verbinden!

standard-salzburg-moenchsbergBlick von der Aussichtsterrasse auf dem Mönchsberg auf die Stadt und die Festung Hohensalzburg. Foto: Meike Nordmeyer

Naschereien in Salzburg

Mozartkugeln und Marillenknödel
Salzburg ist süß, es bietet so viel Gelegenheit zu köstlichen Naschereien. Natürlich gehören die Mozartkugeln dazu, die fast genauso berühmt wie der Komponist sind. Die Spezialität der Stadt sollte man auf keinen Fall auslassen. Dann aber bitteschön das Original, das sind die Kugeln der Konditorei Fürst, die bis heute handgefertigt werden. Diese sind zu erkennen an der silber-blauen Folie, in der sie eingewickelt sind. Sie sind in vielen Geschäften in der Stadt zu bekommen. Am besten ist aber, man kehrt stilvoll in das Café der Konditorei Fürst an der Brodgasse 13, direkt am Alten Markt ein und probiert sie dort vor Ort.

Ein klassisches Café findet sich auch gleich gegenüber am Alten Markt mit dem Café Tomaselli. Es kann sich rühmen, das älteste noch betriebene Kaffeehaus in Österreich zu sein. Seine Geschichte reicht bis in das Jahr 1700 zurück. Eine weitere legendäre Adresse ist das Café Bazar an der Schwarzstraße, am Ufer der Salzach gelegen. Das Kaffeehaus hat 1909 eröffnet und war von Beginn an ein Treffpunkt für Künstler und Prominente. Die Gästeliste kann sich sehen lassen: von Marlene Dietrich über Hugo von Hofmannsthal, Romy Schneider und Udo Jürgens bis hin zu Iris Berben und Rolando Villazon. Ebenso legendär wie die Gäste sind dort die Marillenknödel.

standard-mozartkugeln-fuerstHandgefertigte Salzburger Mozartkugeln in der silber-blauen Folie verpackt aus der Konditorei Fürst. Foto: Meike Nordmeyer

Bier in Salzburg

Bierführungen und Stiegl-Brauwelt
Salzburg kann auch herzhaft und ist besonders stolz auf seine reichhaltige Bierkultur. Verwiesen wird dabei auf die vielen traditionsreichen Biere und Brauereien der Stadt und ebenso auf eine junge, kreative Bier-Szene. Neue Sorten werden da entwickelt, wie beispielsweise das faszinierende Champagner-Bier. Die Stadt macht es den Besuchern leicht, einen ersten Überblick über diesen süffigen Reichtum zu erhalten, denn es werden verschiedene historische Bierführungen angeboten. Zu Fuß geht es dabei mit Martina Gyuroka durch die Stadt, die als Bierguide jede Menge Fakten und Anekdoten zum Thema Bier erzählt und natürlich auch Empfehlungen zu lohnenden Orten der Einkehr parat hat.

Mit der Stiegl-Brauwelt an der Bräuhausstraße 9 gibt es zudem ein eigenes Museum für das Kulturgetränk. Das Museum ist mit interaktiver Ausstellung als Erlebniswelt gestaltet und eine Verkostung gehört auch zum Besuch dazu. Ausführliche Informationen zu Salzburgs Bierkultur und den diversen  Möglichkeiten, sie zu erkunden, sind auf der Webseite von Tourismus Salzburg zusammengestellt. Dort kann auch die erforderliche Voranmeldung für die Biertouren erledigt werden.

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Technik in Salzburg

Flugzeugmuseum und Kunstraum
Ein besonderes Ausflugsziel für Technikfans bildet der Hangar-7, so heißt ein Museum und Veranstaltungszentrum, das direkt am Salzburger Flughafen gelegen ist. Das Museum beherbergt eine Sammlung von historischen Flugzeugen, Helikoptern und Formel-1-Rennwagen. Diese umfasst beispielsweise auch eine P-38 Lightning, die Dienstmaschine von Antoine de Saint-Exupéry, dem Autor von „Der kleine Prinz“. Mit seiner weit aufgespannten Dachkonstruktion aus Glas und Stahl ist schon das Gebäude des Hangar-7 interessant. Von außen erinnert es an einen Flügel, der Dynamik und zugleich Leichtigkeit ausstrahlt. Von innen spannt sich gleichsam ein weites Himmelsgewölbe über die klassischen Flugzeuge und die anderen Exponate.

Zudem bietet der Gebäudekomplex Raum für Kunstausstellungen und ist mit seinem Restaurant Ikarus, zwei Bars, einer Outdoor Lounge und einem Café auch ein Treffpunkt für Kunstliebhaber und Genießer. Im Carpe Diem Lounge-Café bietet sich ein direkter Blick auf die klassischen Flieger und Rennwagen, die bloß durch eine Glasfront getrennt wenige Meter vor dem Café stehen. Ein inspirierender Ort für Technikfans!

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Lyrik in Salzburg

Und wer noch einen extra Tipp für einen Besuch in Salzburg lesen möchte, kann das hier tun.

 

Über die Autorin: Meike Meilen heißt eigentlich Meike Nordmeyer und ist nicht nur Reisebloggerin (Meikemeilen) sondern auch professionelle Reisejournalistin. Auf Reisen widmet sie sich vor allem den Themen Kultur und Genuss.