Nikolaus 2016 – die Geschichte des Nikolaustages
Nikolaus 2016 – die Geschichte des Nikolaustages
Nikolaus 2016 – die Geschichte des Nikolaustages
Nikolaus 2016 – die Geschichte des Nikolaustages
Nikolaus 2016 – die Geschichte des Nikolaustages
Nikolaus 2016 – die Geschichte des Nikolaustages

Mit Eis, Schnee, Lichterfunkeln und Tannenduft ist die Weihnachtszeit endlich da. Eines der weihnachtlichen Highlights, vor allem für Kinder, ist noch vor Weihnachten: der Nikolaustag. Jedes Jahr stellen die Kleinen ihre geputzten Stiefelchen vor die Tür und dürfen darauf hoffen, dass der Nikolaus sie in der Nacht zum 6. Dezember üppig befüllt.

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Äpfel, Nüsse, Schokolade und kleine Geschenke werden traditionell zum Nikolaustag gemacht. Doch natürlich kann man auch den Partner, die Geschwister, die Eltern oder liebe Freunde beschenken. Manchmal gibt es den Brauch, dass der Nikolaus persönlich kommt und aus seinem großen goldenen Buch die guten und schlechten Taten der Kinder vorliest. Dafür könnte man zum Beispiel einen Bekannten oder einen Studenten engagieren.

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Ebenso gibt es die Legende des Knecht Ruprecht, dem bösen Gehilfen des Nikolaus in brauner Kutte. Er ist eher für das Strafen zuständig und galt vor allem früher als Kinderschreck. Regional finden Nikolausumzüge und das Nikolaussuchen statt, und Gläubige gehen dann in den Gottesdienst. Jedenfalls gilt der Nikolaus als Vorbote der Weihnacht, und nach dem 6.Dezember ist es auch nicht mehr allzu lange bis zum großen Fest. Wir haben mal nachgeforscht, woher der Nikolaustag überhaupt kommt.

Historisch geht die Figur des Nikolaus auf den Heiligen Nikolaus von Myra zurück, der um 270 bis 286 in Patara geboren wurde. Er starb am  6. Dezember – die Jahreszahl ist nicht ganz sicher, die Jahre 326, 345, 351 oder 365 sind im Gespräch. Im Christentum wird ihm international am 6.Dezember gedacht. Der Heilige Nikolaus galt als frommer und barmherziger Mann, der vor allem den Armen half.

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Er kleidete sich der Legende nach an seinem Geburtstag in den prachtvollen Bischofs-Mantel und beschenkte Kinder und Arme mit Honigkuchen, Nüssen und Äpfeln. Diese transportierte er auf einem treuen alten Esel, den er ebenso barmherzig aufgenommen haben soll, nachdem er ihn einmal draußen angebunden fand.

Als Bischof von Myra war er bekannt in Lykien, was heute in der Türkei liegt. Als Nikolaus reich erbte, begann er seine Schätze großzügig an die Armen zu verteilen. Er soll zahlreiche gute Taten vollbracht haben: So rettete er ein Mädchen vor der Prostitution, dessen Vater keine Mitgift für eine Hochzeit zahlen konnte. Vor einer Hungersnot bewahrte er seine „Schäfchen“, indem er Korn aus der Lieferung des Kaisers entnahm. Wundersamerweise wurde das dort fehlende Korn immer wieder wie durch Magie aufgefüllt.

Ein anderes Mal soll er gar einen Sturm auf dem Meer beruhigt und die Seeleute auf einem Schiff gerettet haben. Ein entführtes Kind brachte er wieder nach Hause, und sogar einige Tote habe Nikolaus wieder zum Leben erweckt. Damals wie heute war er also eine Figur, zu der die Menschen aufschauen konnten. Kein Wunder also, dass sein Todestag bis heute gefeiert wird.

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In vielen Ländern weltweit ist er unter anderen Namen bekannt, unter anderem als St. Niklas in Österreich und Südtirol, als Sinterklaas in den Niederlanden, als Saint Nicholas in England und San Nicola in Italien. Saint Nicolas heißt er in Frankreich, São Nicolau in Brasilien. Höchste Zeit also, die Stiefelchen zu putzen und auf den guten Nikolaus zu warten!

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Ein tolles Geschenk zum Nikolaustag ist ein Reisegutschein oder ein Überraschungs-Kurztrip. Hier findet ihr viele schöne Reiseideen. Neu sind jetzt auch unsere wunderbaren Gutschein-Boxen zum Auspacken. Für leuchtende Augen am Nikolaustag!